special:

12tes DARK-DANCE-TREFFEN
18.12.2004 Universal D.O.G / Lahr

12tes DARK-DANCE-TREFFENZum letzten Mal im ausklingenden Jahr hatte das DarkDance-Team, verstärkt mit einer Heerschar DJs zum stilvollen DDT nach Lahr in den fast winterlichen Schwarzwald geladen.

Musikalische Gäste waren diesesmal
UNHEILIG, SALTATIO MORTIS und TERMINAL CHOICE


Auf Grund des recht schleppend verlaufenden Vorverkaufs war Mathias Kästner vom DarkDance-Team etwas beunruhigt, doch der Abend des 18.Dezembers sollte bestätigen, daß das mittlerweile zum 12. Mal statt findende immer mehr unternehmungslustiges Schwarzvolk in die wie immer stimmig gestylte Athmo des Universal D.O.G. lockt. Es scheint als ob der Veranstalter nun die richtige Mischung aus DarkDance-Party mit abwechslungsreichem Programm auf mehreren Floors, Livekonzert mit populären Gothicacts und einem abwechslungsreichem Rahmenprogramm, wie Performences, Ausstellungen, Lesungen, Verkaufsstände, usw. Jedenfalls die DarkDanceTreffen in jüngerer Vergangenheit haben dies bestätigt und so etwas scheint sich doch herum zu sprechen. Auch dieses Mal wurde keiner enttäuscht, denn es stimmte mal wieder alles.

UNHEILIGMusikalische Highlights waren beim Zwölften DDT zum Ersten UNHEILIG, die bei meiner Ankunft leider bereits mitten in ihrem Set waren. Alle drei Bands spielten wie schon bei den letzten DDTs auf der Hauptbühne, die bei der Show des Grafen mit einer stattlichen Reihe mächtiger erleuchteter Kerzenständer im Hintergrund eine wirklich UNHEILIGe Darbietung darbot. Der Graf, wie gewohnt in typischen Jungmanager-Look konnte mit einem Querschnitt seines bisherigen Schaffens darbieten. Dabei brillierte die Band nicht nur bei ihren Highlights wie "Sag Ja" oder "Freiheit", sondern auch leise Töne kamen überzeugend rüber. Ab Ende Januar gibt es mit "Gastspiel" ein solches UNHEILIG-Konzert auf Doppel-CD, welche ich wärmstens empfehlen möchte.

Saltatio MortisAuch die nächste Truppe im Programm sind gute alte Bekannte und warten demnächst ebenfalls mit einem Livealbum, namens "Manufactum" auf. Die Rede ist von SALTATIO MORTIS, die ich an jenem Abend nicht zum ersten Mal live bewundern durfte, die mich aber von Show zu Show mehr begeistern. Man merkt den symphathischen Karlsruhern die nicht zuletzt auf großen Festivalbühnen gewonnene Routine und Professionalität deutlich an. Wo früher noch langatmige, improvisierte Ansagen und unendlich ausufernde Dudelsackorgien nervten, erlebt man bei SALTATIO MORTIS ein unglaublich quirliges und spannendes Mittelalter-Rockspektakel, daß das Publikum auf Openairs genau wie hier in der Halle sofort mit Witz und Charme in ihren Bann zieht. Obwohl SALTATIO MORTIS es auch licht- und pyrotechnisch für meinen Eindruck mehr als alle Register gezogen hatten, erklärte mir Trommler Lasterbalk im Anschluß an die Show, daß da üblicherweise noch viel mehr abgeht, aber auf Grund eines Unfalls des Chef-Bühnentechnikers während des Bühnenaufbaus am Nachmittag (wir berichteten in den GW-News) hatte man diesen Abend auf ein paar Sylvesterraketen und Knallfrösche verzichtet.

In den eigenlich recht flugs verlaufenden Umbaupausen verteilt sich üblicherweise das DDT-Publikum vermehrt auf den drei weiteren Dancefloors, die jeweils ein abwechslungsreiches Set an Electro, Darkwave, Metal oder Mittelalter boten oder stöberte in diversen Merchandise- oder Verkaufsstände, die diesmal allerdings verhältnismäßig spärlich gesäät waren. Aber man solls ja auch nicht übertreiben mit dem Kommerz, oder?

Terminal ChoiceIch muß gestehen, daß ich von diesem Zeitpunkt nicht mehr wirklich oder dauerhaft in die Haupthalle, wo inzwischen TERMINAL CHOICE auf der Bühne ihr Bestes gaben. Nur gelegentlich kehrte ich zwischen unterhaltsamen Gesprächen mit dem Grafen und anderen Musikern, Kollegen und Bekannten zum Konzertgeschehen zurück. Insofern verzeiht mir, daß ich über diesen Teil nicht allzuviel berichten kann, nur soviel, daß mich davon überzeugen konnte, daß Christian Pohl und seine Truppe besonders das diesesmal zahlrreich anwesende jüngere Publikum im Griff hatte und die Bandauswahl auch dieses Mal abschließend als absolut gelungen bezeichnet werden kann.

Auch die anschließende Feuershow entzieht sich dann meiner Kenntnis, da ich mich zu dem Zeitpunkt schon auf dem Heimweg befand. Also auch hier von nur ein kleiner optischer Eindruck, mehr Bilder von dem gelungenen Abend findet ihr auf www.dark-dance.de.
Na denn ein großes Kompliment an das DarkDance-Veranstalterteam und allen Akteuren. Freuen wir uns auf das nächste Event am 12.März, bei dem SUICIDE COMMANDO übrgens ihre einzige Deutschland-Show (neben dem Auftritt auf dem AMPHI-Festival) dieses Jahres geben wird!!!


Bericht: Sir Ritchie für GOTHICWORLD

Fotos: www.dark-dance.de

www.unheilig.com
www.saltatiomortis.de
www.terminal-choice.de



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